Kastenfenster

Kastenfenstersanierung durch Teilerneuerung

Im Jahre 2009 wurde in Deutschland, lt. einer Studie vom Marktforschungsinstitut, 11,9 Millionen Fenstereinheiten verkauft. Davon wurden 62 % für die Renovierung erzeugt. Ca. 30 % davon sind erhaltenswerte Kastendoppelfenster, die Beschädigungen der Flügel in der Außenebene aufweisen und aus energetischer Sicht den gestiegenen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Aus diesen Erkenntnissen heraus haben wir uns ein Konzept zur Sanierung erhaltenswerter Kastenfenster unter Berücksichtigung energetischer und ökologischer Aspekte erarbeitet.

Der Grundgedanke besteht in dem Erhalt der leicht verwitterten und beschädigten Rahmenbauteile und dem Austausch der verwitterten Außenflügel aus nachhaltig wachsendem Rohstoff Holz, der durch Veredelung eine hohe biologische Dauerhaftigkeit erhält, sowie dem Austausch der Innenflügel durch wärmedämmende stabile dichte Isolierglasflügel mit zwei Dichtebenen.

Gegenüber dem Komplettaustausch bietet diese Lösung folgende Vorteile

  1. Es werden nur 30 % der Materialien entsorgt, wobei das Altglas wieder recycelt werden kann und das Holz zur Energieerzeugung genutzt wird.
  2. Die neuen Außenflügel können aus modifizierten Hölzern einheimischer Anbaugebiete aus nachhaltigen Anbau hergestellt werden. Dabei verändert sich das äußerliche Erscheinungsbild nur gering oder gar nicht. Aus der Sicht des Denkmalschutzes wird das Konzept befürwortet. Die Innenflügel werden im Fenstersystem IV68 hergestellt mit 68 mm Holzstärke und 2-Scheiben-Isolierglas mit einem Ug-Wert von 1,1 W/m²K. Dabei können einheimische Hölzer mit einer geringeren Resistenzklasse verarbeitet werden. Um die Scheiben und die doppelten Dichtungen aufzunehmen, haben die Innenflügel die ca. 15 mm größere Ansichtsbreite. Jedoch sind die Scheiben der Innenflügel deutlich größer als die der Außenflügel, so dass das optische Erscheinungsbild kaum beeinträchtigt wird.
  3. Der verbleibende Fensterrahmen wird, je nach Beschädigungsgrad, entlackt oder, falls der Untergrund tragfähig ist, mit einem Renovierungsanstrich aus hochwertigen Fensterlack versehen.
  4. Am Futter muss die Dichtheit und die Dämmung des Wandanschlusses überprüft und gegebenenfalls nachgearbeitet werden. Wobei die Trennung der Dichtebenen auf Grund der Futtertiefe neu herzustellen ist. Der dampfdichte innere Anschluss kann mit einem spritzbaren Dichtstoff hergestellt werden.
  5. Auf Grund der entfallenden Demontage und Montage der Rahmen ist die Einschränkung und Belastung der Nutzer sehr gering. Der Ablauf kann zügig gestaltet werden.
  6. Kostenintensive Nebenleistungen, wie Maurer-, Putz- und Malerarbeiten entfallen.
  7. Eine einfache Folienabdeckung der angrenzenden Möbel reicht aus. Es müssen keine Staubwände gestellt werden, die das Wohngefühl stark beeinträchtigen.

Das sanierte Fenster besticht durch folgende Eigenschaften

  • historische Optik in der Altstadtsanierung
  • Wärmedämmwerte wie Niedrigenergie- oder Passivhäuser, je nach Glaswahl
  • hervorragende Schalldämmeigenschaften auf Grund der Zweifach-Verglasung
  • Wartungsintervalle wie beim neuen Holzfenster
  • geringe Mehrkosten für Zweifarbigkeit
  • bis zu 40% Kostenersparnis gegenüber neuen Kastenfenstern

Somit trifft unser Sanierungskonzept genau den Zeitgeist.

Tischlerei und Fensterbau
Heiko Jähnke

Bildquelle: Tischlerei und Fensterbau Heiko Jähnke

Musterecke Kastenfenster Neubau

Bildquelle: Tischlerei und Fensterbau Heiko Jähnke

renovieres Kastenfenster mit altem Futter

Bildquelle: Tischlerei und Fensterbau Heiko Jähnke

Gerne beraten wir Sie persönlich zu unseren Kastenfenstern.

Quelle der auf dieser Seite gezeigten Texte und Bilder: Tischlerei und Fensterbau Heiko Jähnke

Wir sind stolze Partner von:

  • Logo unseres Lieferanten
  • Logo unseres Lieferanten
  • Logo unseres Lieferanten
  • Logo unseres Lieferanten
  • Logo unseres Lieferanten

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wir beraten Sie gerne:
  03987 20050
 info[bei]fensterbau-jaehnke[punkt]de